Countdown: 6 Wochen bis Start Weltreise

Langzeitauslandskrankenversicherung ist abgeschlossen, alle unnötigen Versicherungen gekündigt. Das Einreisevisum für Kanada haben wir und dürfen somit für maximal 6 Monate in Kanada sein. Gültig ist das Visum 5 Jahre. Unser Visum für die USA beantragen wir dann im August, dieses gilt 2 Jahre und berechtigt uns für einen maximalen Aufenthalt von 90 Tagen. Für Australien habe ich das Work & Travel Visum genehmigt bekommen, sodass ich in Australien arbeiten und die Reisekasse füllen kann.

Beim ADAC haben wir Toursets erhalten zu unseren Zielen in Europa und sogar eine Übersicht, wo es Entsorgungsstationen gibt. Fred wird auch bald aus dem Winterschlaf geholt. Es sind noch einige Kleinigkeiten zu erledigen, die aber auch Zeit brauchen und gemacht werden müssen. Dann geht es auch schon ans Einräumen unseres neuen Heims.

Es gibt eine grobe Liste, was wir mitnehmen wollen an Kleidung / Kochutensilien etc., tendenziell werden wir sicherlich zu viel mitnehmen. Das Gute ist, dass wir entweder zwischendurch ein Paket nach Hause schicken können oder eben beim Packen unserer Rucksäcke gleich weniger einpacken wie geplant war.

Ansonsten stehen organisatorische Themen an: Gasflaschenadapter, SIM-Karten für mobile Daten, Maut, besondere Verkehrsregeln (Dank des ADAC Touren-Sets übersichtlich nach Land), Termine zum Vorführen, Service und Gasprüfung.
Und natürlich – unsere Wohnung ausräumen. Nach und nach wird es immer weniger, aber es ist doch noch alles recht voll.

Man könnte sagen, wir haben viele To-do-Listen, die immer länger werden, weil einem immer mehr einfällt, was noch erledigt werden sollte. Und die Zeit schneller vergeht, wie man erwartet.

Update nach 8 Wochen unterwegs

Die letzten Wochen vor Abreise waren stressig. Wir haben uns schon gedacht, dass es stressig wird – aber in dem Ausmaß – NIEMALS! Und wir haben mit allem einfach schon so früh angefangen. Und es wurde trotzdem noch stressig, bis auch der letzte Gegenstand aus der Wohnung geräumt war und wir losfahren konnten. Sofa, Esstisch und Stühle, Kleiderkasten haben recht schnell neue Besitzer gefunden (zum Glück) und so war die Wohnung schneller von Möbeln befreit wie wir erwartet haben. Also stand die letzten Wochen der Gartentisch und Stühle in unserer Wohnung. Ansonsten hätten wir wohl unsere Campingstühle und Tisch aufgestellt. Das letzte Möbelstück, der Schuhschrank, wurde 3 Tage vor Abreise abgeholt. Und dann war alles leer.
Rückblickend betrachtet, würden wir viel früher anfangen, unnützes zu entsorgen. Oft hat man es von A nach B gestellt, um dann doch festzustellen, dass es in C (dem Müll) landet. Die Erkenntnis: was man 1 Monat nicht angefasst hat, braucht man nicht unbedingt. Wobei schon ein Monat recht langfristig gedacht ist, hilft aber um die ersten Dinge zu finden, wo verkauft werden können.
Apropos verkauft – wir haben viel mehr Geld in die Reisekasse bekommen, durch den Verkauf von fast allem, wie wir erwartet haben. Es lohnt sich also, die Sachen zu fotografieren und online zum Verkauf anbieten. Es ist Arbeit – aber sie hat sich doch gelohnt!

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